Dreiundzwanzig

Regenbogen · Werbung-Reklame · Bedankt Fünf

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Einleitung

Dieser Satz kein Verb.

Regenbogen

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Rot: Die Farbe Rot erhielt in der Entwicklung der meisten Sprachen sehr früh ein eigenes Wort, gleich nach der sprachlichen Unterscheidung von Hell und Dunkel. Die Farbe Rot ist eine der auffälligsten Farben und dient in Kombination mit Weiß als Warnfarbe. Tiere tragen Rot als Warntracht, um potentielle Fressfeinde abzuschrecken. Rot ist eine Signalfarbe und wird in der Werbung gezielt eingesetzt, um auf Produkte aufmerksam zu machen. Rot wird einerseits mit Leidenschaft und Liebe in Zusammenhang gebracht, andererseits aber auch mit Aggression. Beides dürfte mit der roten Farbe von Blut zusammenhängen. In China steht die Farbe Rot als Symbol traditionell für Freude, den Sommer sowie den Osten; sie wird daher auch gerne für Geschenkpapier, Einladungskarten und überhaupt alles Festliche verwendet. Erröten kann ein Zeichen von Scham oder Verlegenheit sein, aber auch von Zorn. Im Kartenspiel entspricht Rot der französischen Farbe Herz. Außerdem eignet sich rotes Licht, um anregende Bräune vorzutäuschen – nicht nur bei Menschenhaut, sondern auch bei Backwaren und Braten.

Orange: Die Farbe wurde nach der Frucht Orange benannt. Orange gilt in der Psychologie als stimmungsaufhellend, stimulierend und wird mit Lust und Geschlechtsverkehr verbunden. Weiterhin steht diese Farbe für Kontaktfreudigkeit und Bereitschaft, Neues zu entdecken. Das Adjektiv orange wird im Deutschen wie folgt gebeugt: ein orange Hut oder ein oranger Hut, eine orange Mütze, ein orange Hemd oder ein oranges Hemd. Möglich ist auch die Verwendung des Adjektivs orangefarben oder orangenfarben. In der gesprochenen Sprache sind die Formen orangener, orangene und orangenes verbreitet.

Gelb: Den weder warmen noch kalten Gelbton bezeichnet man als Neutralgelb oder Elementargelb. Warme, leicht rotstichige Gelbs bezeichnet man mit Sonnengelb, Dottergelb und ähnlichen vergleichenden Namen. Kühle, grünstichige Gelbs nennt man Zitronengelb. In der traditionellen abendländischen Kunst galt Gelb als Farbe des Neides, der Ketzerei und der Prostitution. Der Führende der Tour de France trägt eine gelbes Trikot. Gelb ist Signalfarbe: In Kombination mit Schwarz wird die größtmögliche Signalwirkung zweier Farben erreicht, was bei vielen Schildern Anwendung findet: so für Warnzeichen vor Radioaktivität oder Biogefährdung. Außerdem steht in Deutschland Gelb für den Abfall, der im Gelben Sack entsorgt werden muss.

Grün: Da viele Pflanzen Chlorophyll enthalten, ist Grün eine häufige Farbe in der Natur. Grünes Licht bezeichnet die Freigabe für einen Vorgang. Auf der Messskala eines Anzeigeinstruments gibt es häufig den grünen Bereich, der den ordnungsgemäßen Betrieb markiert. Bei technischen Geräten signalisiert eine grüne Leuchtdiode meist den Betrieb, und eine rote den Stillstand. Dieselbe Farbgebung hat sich bei Bedientasten, beispielsweise am Handy durchgesetzt. Im Gegensatz dazu stehen bestimmte Grüntöne oder bestimmte grüne Mischfarben. Sie wirken dämonisch oder negativ. In der Umgangssprache werden solche Farben als Giftgrün bezeichnet, wohl vor allem, weil bestimmte, einst viel gebrauchte grüne Farbstoffe wie der ins bläuliche gehende Grünspan und das Arsen enthaltende Schweinfurter Grün sehr giftig sind. Grünschnabel oder noch grün hinter den Ohren ist eine Bezeichnung für Neueinsteiger. Hat etwas keinen Bezug zur Wirklichkeit, wurde es am grünen Tisch entschieden. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Grün ist die Farbe des Islam. Die Flaggen vieler islamischer Staaten enthalten Grün, beispielsweise die Flagge von Libyen.

Blau: Blau ist eine Farbe, die auf den Menschen meist kalt wirkt. Als Grundfarbe der Luft und damit des Himmels und durch die Tatsache, dass weiter entfernte Landschaft bläulich erscheint, ist Blau eine Farbe der Ferne und der räumlichen Tiefe. Blau und Grün werden nicht in allen Kulturen so unterschieden wie bei uns. Auch bei uns ist der Grenzfall, das Türkis, in seiner Zuordnung vom individuellen Empfinden abhängig. Blau hat im Allgemeinen eine anregende Wirkung auf den Menschen. Blau fördert die Konzentration und hält wach. Blau ist die Lieblingsfarbe für den überwiegenden Teil der Menschen in Deutschland. Im Volksmund ist Blau die Farbe der Treue. Blau kann aber auch die Farbe der Melancholie sein. Blau steht auch für Verzweiflung, Desillusion und Herzschmerz im Zusammenhang einer meist gebrochenen Beziehung. Blauer Montag ist eine Bezeichnung für den arbeitsfreien Montag. Blau machen ist umgangssprachlich ein Synonym für krankfeiern. Blau sein bedeutet betrunken sein; im Französischen spricht man stattdessen von grau sein und bei schwerer Trunkenheit von schwarz sein.

Indigo: Indigo. Indigo. Indigo.

Violett: Violett ist der Namensgeber für das Farbspektrum zwischen dem roten und blauen. Vor der Einführung der Begriffe Violett, Lila und Magenta wurden diese Farbtöne nach anderen Hauptfarben benannt. Die Farbe Violett grenzt an Purpur - alt auch dunkles Purpur genannt. Die Farbe Lila ist helleres Violett - alt auch mittleres Purpur genannt. Die Farbe Magenta ist helleres Lila - alt auch helles Purpur genannt. Trotz des sehr unterschiedlichen Farbeindrucks wird die Unterscheidung in violette Farbtöne im Alltag vernachlässigt. Stattdessen werden Mischfarben von Rot oder Blau angegeben, teils sprachlich sogar als Rotblau zusammengezogen. Violett ist auf einem Computermonitor nicht darstellbar, da das Blau des Monitors zu langweilig [sic!] ist. Die deutsche Alltagssprache verwendet die Bezeichnung Lila nur selten. Von einigen Kunstlehrern wird der Begriff violett bevorzugt oder lila sogar ganz abgelehnt. Bis ins Mittelalter gab es den Begriff überhaupt nicht. Bis dahin wurden lila-farbige Gegenstände je nach vorherrschendem Farbeindruck als Blau oder Rot eingeordnet. In den Sprachwissenschaften ist dies besonders markant an der regionalen Verbreitung der Begriffe Rotkraut und Blaukraut untersucht worden, die jeweils verarbeitete Formen des Violettkohls sind, der je nach Sorte und dem Zusatz von konservierendem Essig eine verschieden vertiefte Lilafärbung annimmt.

Werbung-Reklame

(nach Otto Julius Bierbaum, Werbung )

Er sprach:
Ich möchte!
(O Schmach –
Der Schlechte!)
Sie lachte.
Ich auch!
(Der Achte
Im Bauch!)
Es passen
Die beiden
Sehr gut
Zusammen!
Was hassen
Und neiden?
Jung Blut
Muss rammen!
Denn los!
Famos!
Sie nicken
Und neigen,
Und ficken
Und schweigen.
Und krachen dir auch die Weichen:
Geh hin und tue desgleichen!

Bedankt Fünf

Bedankt an Sune Watts und Krischn für die Dictator-Cards, die Storypedia für Der Wald, die Wikipedia für Arme Ritter, Flugzeugabsturz, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett, das Projekt HierarchNIE! für den HierarchNIE! Reader, die Uncyclopedia für Spontane menschliche Selbstentzündung, Eduard Mörike für Er ist’s, Jérôme und Günter für ihre Stimmen in Verwandt mit Darth, HerrHamster für die Grafik Farbe.jpg und Otto Julius Bierbaum für Werbung.

Liebe Leute, das war der Stefan mit einer weiteren Woche Kultur zur gesellschaftspolitschen Bildung und Cunst im Allgemeinen. So Sachen, so Dinge und so Zeugs halt. Das Meiste versteh ich selber nicht: Hülsenfunk.

Schöne Restwoche noch und da nich für.

Nachwort

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Podcast-Beilage und sagen Sie Ihrem Arzt er wäre Apotheker.

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